So unterschiedlich und individuell jeder einzelne Mensch ist, so unterschiedlich können sich auch die Symptome einer möglichen Gadoliniumvergiftung zeigen.

Oftmals treten aber mehrere Symptome gleichzeitig auf, oder vermehren sich im Laufe der Zeit, sodass nach und nach immer mehr Symptome auftreten und dem Betroffenen das „normale Leben“ nahezu unmöglich machen können.

Entgegen der Behauptungen der Mediziner und der Pharmakonzerne, es seien nur die linearen Kontrastmittel betroffen, für die ohnehin die Zulassung seit Frühjahr 2018 ruht, kann durch uns bekannte Fälle belegt werden, dass auch die als ungefährlich eingestuften und weiterhin zugelassenen makrozyklischen Kontrastmittel erhebliche Vergiftungserscheinungen und Nebenwirkungen hervorrufen können. Siehe dazu auch die Berichte von Betroffenen. Dort werden z.B. zwei Fälle geschildert, bei denen im Jahr 2018 die makrozyklischen Kontrastmittel Gadovist® bzw. Dotarem® zum Einsatz kamen, und die Opfer nun an schweren gesundheitlichen Problemen leiden.

Symptome:

  • Kopfschmerzen, bei denen kein Schmerzmittel hilft
  • drückende und kribbelnde Schmerzen vorrangig in den Gelenken
  • Sprachprobleme
  • Tinnitus
  • Missempfindungen, Taubheitsgefühle
  • unkontrollierbare Muskelkontraktionen oder Zuckungen mit dem Gefühl eines Stromschlages
  • Kraftlosigkeit in den Beinen, anfangs Gefühl wie Muskelkater, später Schmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • ständige Müdigkeit, schnelle Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Augenprobleme, verschwommenes Sehen, Doppelbilder
  • Juckreiz, Hautverdickungen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • unregelmäßige Menstruation, Libidoverlust, Erektionsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckschwankungen
  • unnormales Schwitzen oder Kältegefühl
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Schwindel

Sollten Sie ein oder mehrere oben aufgeführte Symptome bei sich feststellen, und bereits eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittelgabe erfolgt sein, sprechen Sie Ihren Arzt ganz klar auf die Möglichkeit einer Kontrastmittelvergiftung durch gadoliniumhaltige Kontrastmittel an. Auch wenn das MRT schon lange zurückliegt ist es durchaus möglich, dass Sie einen erhöhten Gadolinium-Wert haben. Dies ist leider oft nur in Speziallaboren durch einen Blut- oder Urintest nachweisbar. Eine hilfreiche Liste finden Sie hier.

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